25.03.2017

Deutsche Presserat ändert Richtlinie zur Nennung der Herkunft von Straftätern

Der Deutsche Presserat hatte in seinen Regelungen festgehalten, dass die Herkunft von Straftätern nur genannt werden soll, wenn es einen begründeten Bezug zur Tat gibt.

Nun wurde diese umstrittene Regelung neu formuliert, nachdem an ihr Kritik laut wurde, da sich Leser ungenügend informiert fühlten. Nun heißt es im Pressekodex, die Herkunft sei bei begründetem öffentlichen Interesse zu nennen.

Es ist „bei der Berichterstattung über Straftaten darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt“, so der neue Pressekodex.

Quelle: shortnews.de

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