Anschlag auf den BVB-Bus – Pressestimme –

Einmal durchschütteln und dann wieder über den Platz jagen, das muss schon drin sein. Aber bitte früh, 18.45 Uhr, bloß nicht zeitgleich mit den Bayern. Das TV, die Verträge. Muss das alles wirklich sein? Muss es eben nicht. Wenn eine Gesellschaft es nicht mehr schafft, sich selbst zu bremsen und jeden Wahnsinn bisweilen eben auch unter fadenscheinigen Argumenten damit zu rechtfertigen, man wolle sich durch den Terror nicht einschüchtern lassen, läuft etwas falsch. Die Show muss eben nicht immer weitergehen, es braucht auch Zeit, Dinge zu verarbeiten, einzuordnen, grundsätzlicher nachzudenken. Dazu gehört auch, nicht Minuten nach einem Terroranschlag Entscheidungen von solcher Tragweite zu treffen.

Quelle: ots
Presstimme aus Westdeutsche Zeitung

One Reply to “Anschlag auf den BVB-Bus – Pressestimme –”

  1. Tobias

    Da kann man geteilter Meinung sein, nach einem Anschlag wie diesen, bei den es zum Glück nur einen Verletzten gegeben hat, das Spiel schnellstmöglichst „nachholen“ zu wollen.

    Klar, einige brauchen etwas Zeit, um damit fertig zu werden.

    Der oder die Täter erreichen, wenn das Spiel auf unbestimmte Zeit verschoben wird, genau das was Sie damit ereichen wollen.

    Wir dürfen uns einfach von solchen Tätern nicht einschüchtern lassen. Deshalb, auch wenn ich kein Fußball-Fan bin, finde die Enscheidung der Verantworlichen genau richtig!

    Chefredaktuer: M.T.Schunck
    schunck.info

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