BGH: Sofortueberweisung.de kein zumutbares Zahlungsmittel

Der BGH hat in einem nun veröffentlichten Urteil die Entscheidung des OLG Frankfurt am Main vom Februar 2016 aufgehoben, welches in einem Verfahren der Verbraucherzentrale „Sofortueberweisung.de“ als „zumutbares“ Zahlungsmittel einstufte (Aktenzeichen KZR 39/16).

Im damaligen Verfahren vorm OLG Frankfurt ging es um die Frage, ob es Kunden zumutbar sei, dass die Deutsche Bahn lediglich Sofortüberweisung und Kreditkarte als Zahlungsmittel erlaube. Die Verbraucherzentrale argumentierte, dass Bankkunden die Weitergabe der PIN untersagt sei.

Nach Ansicht des BGH bürge das System von Sofortueberweisung.de „erhebliche Risiken für die Datensicherheit und eröffnet erhebliche Missbrauchsmöglichkeiten“, da mit der Weitergabe der PIN und IBAN sämtliche Kontobewegungen ausgelesen und verwertet werden können. Dies sei Kunden nicht zuzumuten.

Quelle: shortnews.de

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