Erfurt: Ein Zeckenbiss gilt nicht als Arbeitsunfall

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Ein Lehrerin hatte sich während der Beaufsichtigung eines Sportfestes in der Schule einen Zeckenbiss zugezogen und wollte sich dessen Behandlung vom Unfallversicherungsschutz bezahlen lassen.

Das Landessozialgericht Erfurt hat es aber abgelehnt, den Zeckenbiss als Arbeitsunfall anzuerkennen. Nach Meinung der Unfallkasse Thüringen gilt der Unfallversicherungsschutz nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII bei diesem Fall nicht.

Denn die Klägerin hatte die Zecke erst abends um 22.00 Uhr bei sich zuhause entdeckt. Damit könnte nicht bewiesen werden, dass sie sich den Biss in der Schule und nicht woanders geholt hat.

Quelle: shortnews.de

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