WDR-Kinokoproduktionen auf der Berlinale 2018

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Auf der 68. Berlinale ist der WDR mit einer Vielzahl von Produktionen in den wichtigen Festivalreihen vertreten: Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot 

Die BR/WDR/ARTE-Koproduktion von Philipp Gröning läuft im Wettbewerb der Berlinale 2018. Der Film beschreibt die Zeit des Umbruchs an der Schwelle zum Erwachsenwerden, das subjektive Zeitempfinden der Zwillinge bestimmt den Rhythmus des Films. Der letzte gemeinsame Sommer könnte ewig weitergehen. Je mehr die beiden darum kämpfen, voneinander loszukommen, desto mehr verlieren sie sich in ihrer Symbiose. 

Darsteller Josef Mattes, Julia Zarges u.a.. Eine Produktion der Philip Gröning Filmproduktion, Bavaria Pictures, LFilms, gefördert von der Filmstiftung NRW. WDR Redaktion: Dr. Barbara Buhl. 

Styx 

Die WDR/ARTE-Kinokoproduktion eröffnet die Reihe Panorama. Unter der Regie von Wolfgang Fischer spielen u.a. Susanne Wolff und Gedion Oduor. Der Film zeigt einen Überlebenskampf auf dem Wasser, in dem die grausame Fremdbestimmtheit in Not geratener Menschen spürbar wird. Das Meer wird zum existentiellen Schauplatz eines allegorischen Dramas. Eine Produktion der Schiwago Film, gefördert von der Filmstiftung NRW. WDR Redaktion: Andrea Hanke. 

Cobain 

Die WDR-Koproduktion von Nanouk Leopold läuft in der Sektion „Generation 14plus“. Der Film erzählt in stiller Radikalität, mit entsättigter Farbe und kargen Gitarrenriffs auf ergreifende Weise von einem modernen Helden, der früh erwachsen werden muss. Bas Keizer spielt die Titelrolle des Cobain. Auf deutscher Seite realisierte Coin Film die deutsch-niederländisch-belgische Koproduktion, die von der Filmstiftung NRW gefördert wurde. WDR Redaktion: Andrea Hanke. Verlorene 

Der SWR/WDR-Debütfilm läuft in der Reihe „Perspektive Deutsches Kino“. Unter der Regie von Felix Hassenfratz spielen u.a. Maria Dragus, Anna Bachmann, Clemens Schick und Enno Trebs. Maria und Hannah leben nach dem Tod der Mutter alleine mit ihrem Vater. Als Valentin, Zimmermann auf der Walz, im Betrieb der Familie zu arbeiten beginnt, verliebt sich Maria in ihn. Ein dunkles Geheimnis verhindert, dass Maria ihrer Liebe nachgeben kann. Ein Geheimnis, das sie auch vor ihrer Schwester Hannah verbirgt. Eine Produktion von Viafilm, Rat Pack Filmproduktion, gefördert u.a. von der Filmstiftung NRW. WDR Redaktion: Andrea Hanke. 

draußen 

Der Dokumentarfilm „draußen“ läuft in der Reihe „Perspektive Deutsches Kino“ und portraitiert vier Obdachlose, die in Köln auf der Straße leben. Ausgehend von persönlichen Gegenständen, die aufgeladen sind mit Erinnerungen und Emotionen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Der Film regt nicht nur zu einem Perspektivwechsel an, sondern zeigt vier Obdachlose, die sich ihren Stolz und ihre Würde erhalten haben. Redaktion: Monika Pohl. Der WDR/ARTE Dokumentarfilm ist eine Produktion der Unafilm Köln, gefördert von der Filmstiftung NRW. 

Darüber hinaus können sich ein Dutzend fiktionale und dokumentarische WDR Koproduktionen Hoffnung auf den Deutschen Filmpreis machen. In der Reihe Lola@Berlinale werden gezeigt: Zwei im falschen Film (WDR/SWR), Rückkehr nach Montauk (WDR/BR/arte), Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt (WDR/Degeto/arte), Helle Nächte (WDR), Herrliche Zeiten (WDR/arte), Fühlen Sie sich manchmal ausgebrannt und leer? (WDR/arte), Es war einmal Indianerland (WDR/HR/arte), BEUYS (SWR/WDR), SYSTEM ERROR (WDR/arte), WENN GOTT SCHLÄFT (WDR), HAPPY (WDR) 

Quelle:ots (WDR Westdeutscher Rundfunk)

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