22.02.2018

Sicher im Netz – Elternvorträge an Wittener Grundschulen sollen Medienkompetenz stärken

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Witten (ots) – Das Internet ist für uns alle nicht mehr wegzudenken, auch Kinder und Jugendliche bewegen sich in diesem virtuellen Raum. Oft ist der Wechsel zur weiterführenden Schule der Zeitpunkt, an dem Kinder mit einem eigenen Smartphone ausgestattet werden. Damit sie sensibel sind für die Gefahren, die dort lauern können, weitet das Polizeipräsidium Bochum und die AWO Suchtvorbeugung (Ennepe-Ruhr-Kreis) ihr Vortragsangebot für Grundschulen in Witten aus.

Der Fachbereich „Kriminalprävention und Opferschutz“ bietet in Zusammenarbeit mit der AWO Suchtvorbeugung (Ennepe-Ruhr-Kreis) nun auch für Eltern von Grundschülern Vorträge zum Thema „Medienkompetenz, Cybermobbing und Internetsucht“ an. Das Angebot wurde bisher nur an weiterführenden Schulen gemacht, die Verantwortlichen möchten aber auch jüngere Schüler und deren Eltern erreichen.

„Es ist wichtig, Bescheid zu wissen, ob und wie sich mein Kind im Netz bewegt. Bei Recherchen im Netz – über Smartphones und Tablets geht das ja mittlerweile besonders schnell – können Kinder auch mit jugendgefährdenden Inhalten konfrontiert werden“, zeigt Kriminalhauptkommissar Joachim Wiegold auf. Außerdem erhöhe aber auch die schnelle und teilweise anonyme Kommunikation über soziale Netzwerke das Risiko, Opfer von Cybermobbing-Attacken zu werden. „Wir möchten Eltern und auch Lehrer aufklären und ihnen Hilfestellungen geben, wie sie ihre Kinder bzw. Schüler im Umgang mit dem Internet schulen“, gibt Wiegold einen Einblick in den Aufbau des Vortrages.

Andrea Latusek von der AWO Suchtvorbeugung im Ennepe-Ruhr-Kreis möchte die Eltern über die Anzeichen für eine mögliche Mediensucht informieren und sie dazu beraten, welche Möglichkeiten sich zur Vorbeugung einer Mediensucht eignen. „Einer der wichtigsten Tipps ist es, vor der Ausstattung der Kinder mit einem Smartphone gemeinsam Familienregeln zur Nutzung auszuhandeln“, verrät die Dipl. Sozialarbeiterin Andrea Latusek. Eltern können ihre Kinder dabei altersangemessen begleiten und damit dafür Sorge tragen, das sich keine Sucht entwickelt.

Bei Interesse melden Sie sich beim Fachbereich Kriminalprävention und Opferschutz (KHK Joachim Wiegold: 0234 909-4068, ki4.kv.bochum@polizei.nrw.de) oder im AWO Beratungszentrum VIA (Andrea Latusek, 02335-91830, suchtvorbeugung@awo-en.de).

Weitere Informationen zum Thema „Gefahren im Internet“ finden Sie auf folgender Internetseite: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/aktion-kinder-sicher-im-netz/

Bild- und Text-Quelle: ots (Polizei Bochum)

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