24.02.2018

Geblitzt: Andere Person angeben

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Manchmal geht es schneller, als einem lieb ist und man wurde geblitzt. Ein Mann hat das erlebt und sollte eine Strafe von 480 Euro zahlen und zusätzlich den Führerschein für vier Wochen abgeben. Im Internet ist er dann auf jemanden aufmerksam geworden, der damit warb, eine andere Person anzugeben. Und tatsächlich ist der Temposünder mit diesem fragwürdigen Vorgehen ohne eine Strafe davongekommen. Denn die Person, die auf dem Anhörungsbogen angegeben worden ist, existiert gar nicht. Bis die Behörden das festgestellt haben, war die Strafe allerdings bereits verjährt. Das Oberlandesgericht Stuttgart (Rechtssache Rv 25 Ss 982) bestätigte, dass der Mann sich auch nicht der falschen Verdächtigung schuldig machte – denn dafür hätte die angegebene Person existieren müssen.

Quelle: shortnews.de
Bild-Quelle: youtube.com (user: N24)

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