01.03.2018

Marburg: Kontrollen auf der Stadtautobahn bei eisiger Kälte

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Marburg – Trotz der eisigen Kälte nahmen Spezialisten des Regionalen Verkehrsdienstes aus Gießen, Marburg und aus dem Lahn-Dill-Kreis am Mittwoch, 28. Februar den Schwerverkehr auf der Stadtautobahn in Marburg näher in Augenschein. Insgesamt zogen die Ordnungshüter bei der mehrere Stunden dauernden Kontrolle am Parkplatz Sommerbad 43 Lastwagen, drei Busse sowie drei Pkw mit Anhänger aus dem fließenden Verkehr. Die Palette der festgestellten Verstöße war dabei breit gefächert. Die Beamten brachten diverse Zuwiderhandlungen nach dem Fahrpersonalrecht, dem Gefahrgutrecht sowie nach weiteren Rechtsvorschriften zur Anzeige. Ein bulgarischer Sattelzug konnte seine Fahrt erst nach mehreren Stunden fortsetzten, da die teilweise nicht gesicherte Ladung von den Paletten gerutscht war und sich auf der Ladefläche verteilte. Der Fahrzeugaufbau sorgte glücklicherweise dafür, dass Teile der Fracht nicht auf der Straße landeten.

Der technische Zustand des Sattelzuges ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Unter anderem war ein Reifen so stark eingerissen, dass dieser durch einen Pannenservice vor Ort gewechselt werden musste. Einen Brummifahrer sowie einen Pkw-Fahrer erwarten ebenfalls höhere Bußgelder. Der Lasterfahrer hatte die sogenannte Fahrerkarte nicht in das digitale Kontrollgerät eingelegt. Der Autofahrer führte mit der Fahrzeugkombination (Pkw + Anhänger) gewerblichen Güterverkehr durch und verfügte überhaupt nicht über das erforderliche digitale Kontrollgerät. Den geschulten Augen der Beamten entging auch ein überladener Kleinlaster aus Polen nicht, der bei der anschließenden Kontrolle auf der mobilen Waage einen Wert von 5775 Kilogramm anzeigte. Aufgrund der Überschreitung von 2275 Kilogramm untersagten die Ordnungshüter die Weiterfahrt. Zudem musste der Mann eine Sicherheitsleistung in Höhe von 260,00 Euro hinterlegen. Ein Foto der Kontrolle steht als Download unter www.polizeipresse.de (Dienststellensuche/Hessen/Marburg-Biedenkopf) bereit.

Bild- und Text-Quelle: ots (Polizeipräsidium Mittelhessen – Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf)

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