Hamburg: Eine Festnahme nach Verkehrsunfallflucht und Verfolgung

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Hamburg (ots) – Polizeibeamte haben am frühen Sonntagmorgen in Hamburg-St.Pauli gegen 00:45 Uhr auf der Hamburger Hochstraße einen 26-jährigen Türken vorläufig festgenommen, nachdem dieser zunächst einen Verkehrsunfall verursacht hatte und anschließend geflüchtet war. Der Mann stand mutmaßlich unter Drogeneinfluss und war darüber hinaus nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Der 26-Jährige befuhr zur Tatzeit mit seinem Pkw Mercedes SL 500 (388 PS) die Reeperbahn in Hamburg-St.Pauli. Der Pkw fiel den dort eingesetzten Beamten dabei durch sein lautes Fahrgeräusch auf. In Höhe der Straße Pepermölenbek sollte das Fahrzeug daraufhin durch Beamte der Verkehrsstaffel Süd angehalten und kontrolliert werden. Dieser Kontrolle versuchte sich der Fahrer allerdings zu entziehen und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Die Beamten verfolgten das Fahrzeug durch die Dosestraße bis in die Hamburger Hochstraße, wo der Mercedes mit einem entgegen kommenden Pkw Toyota kollidierte. Der 26-Jährige sowie ein unbekannt gebliebener Beifahrer flüchteten sofort aus dem Mercedes in unterschiedliche Richtungen. Die eingesetzten Beamten konnten den 26-Jährigen bis in die Straße Herrenweide verfolgten, verloren ihn allerdings dort kurz aus den Augen. Mit Unterstützung eines Diensthundes konnten die Beamten den Flüchtigen schließlich in einer Mülltonne lokalisieren und dort vorläufig festnehmen. Sein Beifahrer konnte unerkannt entkommen. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige mutmaßlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Aus diesem Grunde ordneten die Beamten gegen ihn eine Blutprobenentnahme an. Weiter stellten sie fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, so dass gegen ihn ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet wurde. Der 26-Jährige wurde nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen wieder entlassen. Die Beamten stellten bei dem Pkw Mercedes darüber hinaus fest, dass der Mittelschalldämpfer entfernt sowie der Endschalldämpfer von schalldämmenden Material befreit worden war. Das Fahrzeug wurde daraufhin sichergestellt.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass auch der 25-jährige deutsche Fahrer des am Verkehrsunfall beteiligten Pkw Toyota nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Auch bei ihm stellten die Beamten darüber hinaus fest, dass er seinen Pkw offenkundig unter Drogeneinfluss geführt hatte. Aus diesem Grunde wurden auch gegen ihn entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: ots (Polizei Hamburg)

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