21.03.2018

Fritz Pleitgen zum 80. Geburtstag: Der WDR zeigt „Die lange Pleitgen-Nacht“

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Am 21. März 2018 wird Fritz Pleitgen 80 Jahre alt. Seinen runden Geburtstag nimmt der WDR zum Anlass, gemeinsam mit ihm auf sein bewegtes Journalistenleben zurückzublicken. Das WDR Fernsehen zeigt am 16. März 2018 das Porträt „Fritz Pleitgen zum 80. – Stationen eines Rastlosen“ und eine lange Pleitgen-Nacht. Im WDR Radio ist Fritz Pleitgen unter anderem bei WDR 2 und WDR 5 zu Gast. phoenix widmet ihm am 21. März 2018 eine Themennacht. Der Fernsehjournalist Fritz Pleitgen war von 1988 bis 1993 Chefredakteur des WDR und von Juli 1995 bis März 2007 WDR-Intendant.

Die Sendungen im Überblick:

WDR Fernsehen, 16. März 2018, 20.15 bis 21.00 Uhr Fritz Pleitgen zum 80. – Stationen eines Rastlosen

„Weil ich keine Lust und keine Zeit mehr zum Lernen hatte“, sagte Fritz Pleitgen einmal in einem Interview, entschied er sich, direkt in den Journalismus zu gehen. Für ihn war es eine Berufung, das Abitur brauchte er dafür nicht. Damit lag er – zumindest was seine Generation angeht – goldrichtig. Viele Türen haben sich für ihn geöffnet: Er startete mit 14 Jahren als Regionalreporter der „Freien Presse“ in Bielefeld, kam zur „Tagesschau“-Redaktion des WDR in Köln, wurde ARD-Korrespondent in Moskau, Ost-Berlin, Washington und New York. Im Anschluss übernahm er dann eine Reihe von Management-Funktionen im WDR: war Chefredakteur, Hörfunkdirektor und fast zwölf Jahre WDR-Intendant. Im WDR blickt er auf mehr als 40 Jahre Berufstätigkeit zurück.

Zu seinen größten Leistungen als Rundfunkmanager zählen die Einführung des Ereignis- und Dokumentationskanals phoenix und des ARD-Morgenmagazins. Auch die Radiosender WDR 5, Funkhaus Europa (heute COSMO) und 1LIVE hat er aus der Taufe gehoben. Journalist ist er trotzdem geblieben. Immer wieder kehrte er zu seiner größten Passion zurück. Auch als Intendant war er „draußen unterwegs“, wann immer das Amt es zuließ. In dieser Zeit entstanden Reisereportagen über Rügen, den Kaukasus, Polen und die Rocky Mountains.

Der Film von Klaus Martens lässt die Höhepunkte seiner Karriere in einer spannenden und unterhaltsamen Zusammenschau Revue passieren. Darin schildern Sonia Seymour Mikich, Wolf Biermann, Peer Steinbrück und Nikolaus Brender ihre Begegnungen mit dem Allrounder, der sich selbst als „rastlos gelassen“ bezeichnet. Redaktion: Udo Grätz und Martin Suckow.

WDR Fernsehen, 16. März 2018, 23.30 bis 04.45 Uhr Die lange Pleitgen-Nacht

Die lange Pleitgen-Nacht startet im WDR Fernsehen um 23.30 Uhr. Gezeigt wird eine Auswahl seiner Reisereportagen: „Väterchen Don – Der Fluß der Kosaken“ (2008), „Die Rockies – Der Traum vom alten Westen“ (2007), Mitten in Deutschland – Nowosibirsk ist nicht mehr (über das Eichsfeld, 2007), „Durch den wilden Kaukasus“ (2000), sein „Auslandsreporter“-Beitrag aus dem Jahr 1986 mit dem Titel „Pleitgen aus USA – Cowboys“ und abschließend „Wiedersehen mit dem Weihnachtsland“ über das Erzgebirge (2001) und das Portrait über die russische Bürgerrechtlerin „Larissa Bogoras – Der stille Sieg über Kreml und Kerker“ (1991).

WDR Hörfunk

Auf WDR 2 ist Fritz Pleitgen am 7. März zu Gast bei Jörg Thadeusz (19.00 bis 20.00 Uhr).

Die WDR-5-Sendung „Neugier genügt“ hat für ihn am Geburtstag selbst (21. März 2018) die „Redezeit“ reserviert. Auch WDR 4 trifft den ehemaligen WDR-Intendanten. In der Sendung „Vier Fragen…“ geht es um „Größe“. In der WDR 4-Reihe „Erstklassisch“ wird sich Fritz Pleitgen ein populäres Werk aus der klassischen Musik wünschen.

phoenix, 21. März 2018, 0.45 Uhr bis 3.45 Uhr phoenix-Nachtspezial zum 80. Geburtstag von Fritz Pleitgen – Mit Fritz Pleitgen entlang des russischen Flusses Don und durch die Rocky Mountains

Reisereportagen sind eine der Königsdisziplinen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ein Name hat dieses Genre entscheidend mitgeprägt: Fritz Pleitgen. In vier mal 45 Minuten führt er uns in einem Nachtspezial bei phoenix in seinen Reportagen entlang des russischen Flusses Don und durch die Rocky Mountains. Die Themennacht beginnt um 0.45 Uhr mit der zweiteiligen Reportage „Väterchen Don. Ein russischer Mythos“ und „Väterchen Don. Der Fluss der Kosaken“. Um 2.15 Uhr beginnt die Reportage: „Die Rockies – Das Rückgrat der Erde. Winter in den Mittleren Rockies“, um 3.00 Uhr schließt der zweite Teil „Die Rockies – Der Traum vom alten Westen. Sommer in den Mittleren Rockies“ an.

Quelle: ots (WDR Presse und Information)
Bild-Quelle: bing.de

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