NRW: Renitentes Pärchen im Regionalexpress -Bei Widerstandshandlung wurde Polizeibeamter verletzt

Noch keine Stimmen.
Bitte warten...

Bielefeld, Herford, Minden (ots) – Am frühen Donnerstagmorgen (08.03.2018) gegen 06:50 Uhr wurde ein 29- und 30-jähriges Pärchen aus Minden bei der Fahrausweiskontrolle durch die Zugbegleiterin im Regionalexpress (RE 6) von Löhne nach Bielefeld, kurz vor Halt im Bahnhof Herford, ohne Fahrkarte angetroffen. Da sie sich gegenüber der 55-jährigen Zugbegleiterin nicht ausweisen wollten, bat diese einen im Zug befindlichen Beamten der Bundespolizei um Unterstützung.

Nachdem der uniformierte Beamte das Pärchen ansprach, weigerten sie sich ebenfalls, sich auszuweisen. Plötzlich fasste der 30-Jährige den Polizisten an der Jacke und stieß ihn weg, so dass Beide auf der Treppe des Doppelstockwagens zu Fall kamen. Dabei verletzte sich der 50-jährige Beamte am Rücken. Nach Einfahrt im Bahnhof Herford versuchte der Tatverdächtige zu flüchten. Dieses konnte vom Bundespolizisten verhindert werden. Bis zum Eintreffen der Unterstützungskräfte der Kreispolizeibehörde Herford sowie der Bundespolizei Bielefeld leistete der 30-Jährige erheblichen Widerstand, während seine Begleiterin teilnahmslos dabei stand.

Der 30-jährige Tatverdächtige sowie seine 29-jährige Begleiterin wurden festgenommen und dem Bundespolizeirevier in Bielefeld zugeführt. Hier wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Erschleichen von Leistungen, Widerstand und Körperverletzung eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verblieben sie auf freiem Fuß.

Der verletzte Bundespolizist musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Durch diesen Vorfall erhielten vier Züge eine Verspätung von 34 Minuten.

Quelle: ots (Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Münster)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.