Scheuer verfolgt Null-Verkehrstote-Strategie

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Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) strebt für Deutschland das Ziel an, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu reduzieren. „Jeder Tote im Verkehr ist einer zu viel. Die Bundesregierung verfolgt eine Null-Verkehrstote-Strategie, durch die wir Jahr für Jahr die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr absenken wollen“, sagte Scheuer der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Scheuer will insbesondere die Radfahrer in den Blick nehmen. „Ich werde in meinem Ministerium eine eigene Stabsstelle Radverkehr einrichten, die sich im Schwerpunkt mit Sicherheit für Fahrradfahrer befassen wird“, sagte der Minister. Insbesondere im städtischen Verkehr gebe es für Fahrradfahrer gefährliche Situationen.

Für das Gelingen eines rücksichtsvollen Miteinanders müsse jeder Verkehrsteilnehmer seinen ganz persönlichen Beitrag leisten – die Fahrer von Autos, Bussen und Lkw genauso wie Radfahrer und Fußgänger. Bei den Autos setzt Scheuer auf mehr Technik, um Gefahren zu reduzieren: „Die moderne Technik im Straßenverkehr setzt sich bei den Fahrzeugen immer mehr durch. Damit wollen wir unserem Ziel null Verkehrstote näher kommen.“ Scheuer erklärte weiter: „Wir wollen die Autofahrer durch moderne Kommunikation so ausstatten, dass sie ihre Geschwindigkeit schon weit vor Gefahrenstellen drosseln. Der große Innovationssprung wird sein, dass wir mobil und digital vereinen.“ Eine Modernisierung des Fahrzeugbestandes könne die Zahl der Verkehrstoten noch einmal entscheidend senken.

Quelle: ots (Rheinische Post)

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