04.04.2018

Von Waldspaziergängen profitieren Körper und Seele

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Durch ihr besonderes Mikroklima eignen sich Wälder zur therapeutischen Nutzung – beispielsweise bei Atemwegs- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Japanische Studien legen nahe, dass der Aufenthalt im Wald die körpereigene Abwehr stärkt und „sich daher durchaus positiv auf verschiedene Krankheitsverläufe auswirken kann“, wie der Umweltimmunologe Professor Qing Li von der Nippon Medical School in Tokio im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ erläutert.

Weiteren Studien zufolge können Waldspaziergänge auch psychischen Erkrankungen vorbeugen. Professor Peter Falkai, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uni München, betont, ein Aufenthalt in der Natur besitze einen präventiven Effekt, doch Spaziergänge im Wald hätten auch dann eine therapeutischen Wirkung, wenn ein psychisches Leiden schon ausgebrochen sei: „Wenn Sie eine Angsterkrankung, eine Depression oder eine Psychose haben, ist das sicherlich hilfreich“, so Falkai. Wie oft und wie lange man sich im Wald aufhalten muss, damit er einen schützenden Effekt entfaltet, ist dem Experten zufolge bisher wissenschaftlich noch nicht erforscht. „Aber sich zweimal pro Woche für 30 Minuten in der Natur aufzuhalten, damit Sie genug Licht und Luft haben, halte ich für die Minimal-Dosis“, sagt Falkai.

Bild – und Text-Quelle: ots (Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“)

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