24.04.2018 bis 28.02.2019

München: Ein viertel Jahr ins Gefängnis – Angaben erweisen sich als falsch

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Rosenheim / A93 (ots) – Am Dienstag (3. April) hat die Bundespolizei eine Deutsche ins Gefängnis eingeliefert. Die Frau war bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn kontrolliert worden. Sie war Mitfahrerin eines in Deutschland zugelassenen Wagens. Bei der Überprüfung ihres Personalausweises schlug der Polizeicomputer Alarm. Wie sich herausstellte, wurde sie von der Saarbrücker Staatsanwaltschaft wegen Leistungserschleichung gesucht.

Die 26-Jährige gab an, dass sie gerade von einem Italienaufenthalt zurückkomme. Sie wüsste, dass gegen sie ein Haftbefehl vorläge. Daher wollte sie auch wieder in die Bundesrepublik, um sich – wie vorgesehen – Ende der Woche in einer Justizvollzugsanstalt zu melden. Die Bundespolizisten überprüften ihre Angaben und fragten bei der Staatsanwaltschaft in Saarbrücken nach. Dort war ein geplanter Haftantrittstermin nicht bekannt. Tatsächlich sollte die Freiheitsstrafe sofort vollstreckt werden. Dementsprechend wurde die aus dem Saarland stammende Frau verhaftet und bald darauf in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Ihr Haftaufenthalt wird drei Monate lang dauern.

Bild- und text-Quelle: ots (Bundespolizeiinspektion Rosenheim)

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