10.04.2018

Pedelec ermöglicht auch Älteren und Kranken das Fahrradfahren

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In den Sattel eines Pedelecs – häufig auch E-Bike genannt – können sich auch Menschen schwingen, die wegen einer Krankheit auf das herkömmliche Fahrradfahren verzichten müssen. „Davon profitieren vor allem Senioren und Menschen mit Übergewicht, Gelenk- und Rückenproblemen sowie Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen“, erklärt Dr. Günther Reichle, Lungenfacharzt aus Menden, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Trotz der elektrischen Unterstützung wirkt sich die Bewegung im Freien positiv aus.

„Fünfmal wöchentlich dreißig Minuten moderate Bewegung senken das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall ganz erheblich“, betont Reichle. Jede Bewegung sei besser als keine. Zumal auch die Psyche profitiere. „Radfahren hellt die Stimmung auf und steigert das Selbstwertgefühl.“ Menschen mit chronischen Erkrankungen rät Reichle jedoch, nur nach Rücksprache mit dem Arzt aufs Rad zu steigen. Professor Uwe Tegtbur, Sportmediziner von der Medizinischen Hochschule Hannover, betrachtet das E-Bike aber nicht bloß als Notlösung für Ältere und chronisch Kranke, sondern als Hilfe für alle, die ihren Alltag aktiver gestalten wollen. „Pedelec-Fahrer verbringen 60 Prozent mehr Zeit im Sattel als andere Radler“, so der Experte.

Bild- und Text-Quelle: ots („Apotheken Umschau“)

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