13.04.2018

„Freitag der 13.“ ist bundesweiter Rauchmeldertag

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Gefahren durch Brände und Kohlenmonoxid – Für Sicherheit in der Wohnung sorgen Rauchwarnmelder und Kohlenmonoxidmelder – Die Feuerwehr Hamburg empfiehlt seit vielen Jahren Rauchwarnmelder (kurz RWM), als lebensrettende Frühwarneinrichtungen in den Wohnungen einzubauen. Seit 2010 ist der Einbau von Rauchwarnmeldern auch verpflichtend in der Hamburger Bauordnung festgelegt. Gleichzeitig kam es jedoch zu einer Erhöhung der Fehlalarme durch private Rauchwarnmelder. Wenn Einsatzkräfte bei einem Fehlalarm gebunden sind, treffen sie bei einem echten Brand womöglich später ein. Daher bitten wir alle Hamburgerinnen und Hamburger mitzuhelfen, die Anzahl der Fehlalarme möglichst gering zu halten. Im Flyer (siehe Anhang zu dieser Meldung) sind die unterschiedlichen „Pieptöne“ dargestellt.

Damit lässt sich ein Batterien Warnton von einem „echten“ Alarm unterscheiden. Bitte bei Batterie-Warnton nicht die Feuerwehr alarmieren! Eine regelmäßige Wartung und Prüfung hilft, Fehlalarme zu vermeiden. Nach spätestens 10 Jahren sollten Rauchwarnmelder getauscht werden. Was tun, wenn es piept? Wenn Sie den Alarmton eines Rauchwarnmelders hören und auch Brandrauch wahrnehmen, verlassen Sie die Wohnung und rufen Sie sofort über den Notruf 112 die Feuerwehr. Am Freitag, den 13. April ist übrigens bundesweiter Rauchmeldertag, Zeit, einmal die eigenen Melder auf Funktionsfähigkeit zu prüfen. Hierzu einfach den Testknopf am Melder so lange gedrückt halten, bis der Alarmton zu hören ist. Das kann jeder Bewohner selbst durchführen. Die gegebenenfalls angesetzte Überprüfung durch Fachfirmen bleibt davon unberührt.

Zu den Risiken von Kohlenmonoxid (giftig) ein wichtiger Hinweis: Die Feuerwehr Hamburg weist darauf hin, dass das Grillen mit Holzkohlegrills im Innenraum (z.B. Wohnungen, Garagen) oder auf Balkonen lebensgefährlich sein kann. Für Wohnobjekte mit einer Kohlenmonoxid-Quelle (Öl-, Gastherme, offener Kamin) empfiehlt die Feuerwehr zusätzlich zu einem Rauchwarnmelder die Installation eines Kohlenmonoxid-Warners. Sie sollten das mit Ihrem Schornsteinfeger abstimmen, er berät bei der Anschaffung und Installation. Auch der Betrieb von Shisha Pfeifen birgt die Gefahr der zu hohen Kohlenmonoxid Konzentration in geschlossenen Räumen. Bei häufigerer Nutzung solcher Pfeifen unbedingt auf entsprechende Lüftung achten und in der Wohnung einen Kohlenmonoxid-Warner installieren.

Quelle: ots (Feuerwehr Hamburg)

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