WDR 5 Stadtgespräch in Münster: Kreuz, Kippa und Koran – Wie können die Religionen friedlich zusammenleben?

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Köln (ots) – Lange Jahre gab es in Nordrhein-Westfalen so etwas wie eine gute Nachbarschaft von Christen, Juden und Moslems. Doch seit einiger Zeit sehen sich viele Juden in unserem Land einem wachsenden Antisemitismus ausgesetzt. In den vergangenen Jahren gab es sogar Anschläge auf die Synagogen in Wuppertal und Münster, in Kleve wurde in diesen Tagen eine jüdische Gedenkstätte beschmiert. Gleichzeitig beklagen Muslime eine zunehmende Islamfeindlichkeit: In Gronau und Ibbenbüren warfen Unbekannte Schweineteile vor Moscheen. Und die Christen? Viele scheinen überfordert: In der Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehört und was unsere „Heimatkultur“ ausmacht, zeigt sich diese Verunsicherung.

Warum herrscht so viel Unfrieden zwischen den Religionen? Was können Christen, Juden und Muslime tun, um Toleranz gegenüber Andersgläubigen zu fördern?

Darüber diskutieren mit den Zuschauerinnen und Zuschauern in Münster live auf WDR 5: – Weihbischof Dr. Stefan Zekorn, Bistum Münster – Margarita Voloj-Dessauer, Jüdische Gemeinde Münster – Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin – Theo Dierkes, Theologe und Leiter der Religionsredaktion des WDR Hörfunks

Moderation: Thomas Koch und Holger Beller Termin: Donnerstag, 3. Mai 2018, 20.05 – 21.00 Uhr Ort: Bürgerhalle der Bezirksregierung Münster, Domplatz 1-3 Redaktion: Catrin Grabkowsky

Die Diskussion wird live auf WDR 5 übertragen – in Münster und dem Münsterland auf UKW 92,0 Mhz

Quelle: ots (WDR Westdeutscher Rundfunk)

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