WDR berichtet umfangreich: 25 Jahre nach dem Brandanschlag von Solingen

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Fünf Frauen und Mädchen wurden am 29. Mai 1993 im Haus der Familie Genç getötet. Der rassistisch motivierte Anschlag machte Solingen damals zum Symbol für Fremdenhass. Die Geschehnisse beschäftigen viele Einwohnerinnen und Einwohner bis heute. Der WDR berichtet in Fernsehen, Hörfunk und online umfangreich über den 25. Jahrestag des Brandanschlags.

Das WDR Fernsehen zeigt in der Serie „Unterwegs im Westen“ den Film „Der Brandanschlag: Was macht Solingen?“. Er schildert, wie sehr Solingen mit dem Brandanschlag verbunden ist und wie das Gedenken – 25 Jahre danach – organisiert und gelebt wird. Während sich manche aktiv gegen das Vergessen einsetzen, möchten andere nicht ständig an die Geschehnisse erinnert werden. Die Reportage von Justine Rosenkranz läuft am 28. Mai um 22.10 Uhr.

Die Dokumentation „Und dann waren sie weg“ geht der Frage nach, wie die Gesellschaft vor 25 Jahren und heute mit Einwanderung und Integration umgeht. Das WDR Fernsehen zeigt den Film von Christina Zühlke am 23. Mai um 22.55 Uhr.

Darüber hinaus berichten die „Aktuelle Stunde“, „WDR aktuell“ und die „Lokalzeit Bergisches Land“ ausführlich über den Jahrestag. Die Rubrik „So war’s“ in der „Aktuellen Stunde“ fragt zum Beispiel, wie sich das Leben der Familie Genç nach dem Anschlag verändert hat. Auch die WDR-Hörfunkwellen berichten umfangreich: Im „WDR 2 Stichtag“ erinnert Irene Geuer an den 29. Mai 1993. (29. Mai 2018, 9.40 Uhr und 18.40 Uhr) Außerdem werden bei WDR 2 zahlreiche Interviews und Gespräche zu Solingen zu hören sein.

WDR 4 befasst sich in „Hier und heute“ mit dem Brandanschlag. Neben dem damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau wird auch die Mutter der betroffenen Familie, Mevlüde Genç, mit ihrer berühmten Friedensbotschaft zu hören sein (29. Mai 2018, 11. 40 Uhr). In 1LIVE fragen die Moderatoren am Vormittag, inwiefern Fremdenhass, der sich in Gewalt Bahn bricht, inzwischen Alltag geworden ist. Umfangreiche Informationen zum Jahrestag des Brandanschlags gibt es auch online bei WDR.de.

Quelle: ots (WDR Westdeutscher Rundfunk)

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