Beim HSH-Verkauf droht Verzögerung

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HSH-Nordbank-Aufsichtsratschef Thomas Mirow hat eingeräumt, dass sich der geplante Verkauf des Instituts an Finanzinvestoren verzögern könnte. „Wir reden über einen komplexen Vorgang“, sagte Mirow dem WESER-KURIER. „Ob alle Instanzen bis zum 30. Juni fertig werden, kann man hoffen. Aber das wird sportlich.“ Ende Februar hatten die Eigentümer Hamburg und Schleswig-Holstein die US-Investoren Cerberus und Christopher Flowers als Käufer präsentiert.

Erstmals soll damit eine deutsche Landesbank privatisiert werden. Vereinbart ist ein Preis von rund einer Milliarde Euro. Jedoch muss der Steuerzahler ein Vielfaches tragen an Belastungen durch faule Schiffskredite. Ursprünglich war die Zustimmung der Hamburgischen Bürgerschaft zum Verkauf bis zur Sommerpause erwartet worden. Ungeklärt war zuletzt der künftige Haftungsverbund der Bank.

Quelle: ots (Weser-Kurier)

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