Bielefeld: Mit Rollstuhl vom Bahnsteig ins Gleis gefallen – Schlimmeres konnte durch Reisende verhindert werden

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Bielefeld (ots) – Bereits am 09. Juni 2018 um 20.43 Uhr kam es im Hauptbahnhof Bielefeld am Gleis 3 zu einem folgenschweren Vorfall.

Ein auf seinen Rollstuhl angewiesener 50 Jahre alter Deutscher wurde von seiner 42-jährigen Ehefrau aus dem Aufzug auf den Bahnsteig gerollt. Während die Ehefrau sich um das Gepäck kümmerte, rollte der ungesicherte Rollstuhl auf dem leicht abschüssigen Bahnsteig mit dem 50-jährigen auf die Bahnsteigkante zu und kippte von dort ca. 80 cm tief ins Gleisbett. Seine Ehefrau hatte das Fortrollen noch bemerkt, konnte den Unfall aber nicht mehr verhindern. Der Rollstuhlfahrer prallte mit dem Kopf auf einen Schienenstrang und zog sich eine große Platzwunde im Bereich der Stirn zu.

Die Rettung und Erstversorgung erfolgte durch Reisende, die zur gleichen Zeit auf dem Bahnsteig auf ihren Zug warteten. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in eine Bielefelder Klinik.

Da der Unfall per Videoüberwachung auf dem Bahnsteig aufgezeichnet wurde, konnte eine Fremdeinwirkung vollständig ausgeschlossen werden. Der Zugverkehr wurde durch diesen Unfall nicht beeinträchtigt.

Quelle: ots (Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Münster)

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