29.06.2018

Vier WDR-Produktionen beim Filmfest München 2018

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Beim 36. Filmfest München feiern vier WDR-Produktionen ihre Premiere: Die Fernsehfilm „Unser Kind“ und „Der große Rudolph“ sowie die Kinokoproduktionen „In my room“ und als Hommage an Philip Gröning „Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot“. Die BR/WDR/ARTE-Produktion lief bereits im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale.

29.06.2018
Bild-Quelle: WDR (Martin Menke)

Unser Kind Buch: Kristl Philippi, Regie: Nana Neul Cast: Susanne Wolff, Andreas Döhler, Ernst Stötzner, Victoria Trautmansdorff, Britta Hammelstein, Lisa Wagner

Katharina ist nach einer künstlichen Befruchtung Mutter geworden, als sie bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt. Ihre Frau Ellen ist zwar Vormund des kleinen Franz, das Sorgerecht hat sie – anders als in heterosexuellen Ehen – ohne Adoption aber nicht. Und nicht nur der biologische Vater des Kindes, auch die Eltern der verstorbenen Katharina melden Ansprüche an. Der WDR/ARD-Fernsehfilm „Unser Kind“ stellt auf emotional packende Weise die Frage nach der gesetzlichen Grundlage der Elternschaft in gleichgeschlechtlichen Ehen – und thematisiert eine Ungleichbehandlung, an der auch das neue Gesetz zur „Ehe für alle“ nichts ändern wird. Produktion: Heimatfilm, Bettina Brokemper; WDR Redaktion: Frank Tönsmann.

Vorstellung: Freitag, 29.06.2018, 17.00 Uhr, City 1

29.06.2018
Bild-Quelle: WDR

Der große Rudolph Buch und Regie: Alexander Adolph Cast: Thomas Schmauser, Hannelore Elsner, Lena Urzendowsky, Robert Stadlober, Sunnyi Melles, Hans Zischler u.v.a.

Angelehnt an das Leben des 2005 verstorbenen Modemachers Rudolph Moshammer erzählt die Gesellschaftssatire „Der große Rudolph“ eine fiktive Geschichte über Schönheit, Geld und Glamour, und eine ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter und Einzelgänger im leuchtenden München der 1980er Jahre. Es ist außerdem eine Geschichte über die Kunst des Verkaufens, aber auch über eine einzigartige Hassliebe zwischen Mutter und Sohn. „Der große Rudolph“ ist eine Produktion von Producers at Work im Auftrag von BR/ARD Degeto/ORF/WDR (Redaktion Corinna Liedtke).

Vorstellung: Samstag, 30.06.2019, 17.00 Uhr, Gasteig Carl-Orff-Saal

29.06.2018
Bild-Quelle: WDR

In my room Buch und Regie: Ulrich Köhler Cast: Hans Löw, Elena Radonicich, Michael Wittenborn, Emma Bading, Ruth Bickelhaupt.

Armin, Anfang vierzig, kinderlos, freiberuflich arbeitender Kameramann, wird langsam zu alt für das Nachtleben und die Frauen, die er mag. Er ist nicht glücklich mit seinem Leben, kann sich aber kein anderes vorstellen. Als er eines Morgens aufwacht, ist es totenstill: Die Welt sieht aus wie immer, aber die Menschheit ist verschwunden. Ulrich Köhlers Film erzählt eine Geschichte über das beängstigende Geschenk maximaler Freiheit. „In my room“ ist eine Koproduktion von Pandora Film, Echo Film, Komplizen Film mit WDR (Redaktion: Andrea Hanke) und ARTE, gefördert von u.a. der Film und Medienstiftung NRW.

Vorstellung: Sonntag, 01.07.2018, Sendlinger Tor, 21.00 Uhr

29.06.2018
Bild-Quelle: WDR

>HOMMAGE PHILIP GRÖNING
Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot
Buch: Philip Gröning, Sabine Timoteo Cast: Josef Mattes, Julia Zange, Urs Jucker, Stefan Konarske, Zita Aretz

„Was ist die Zeit?“ – Sommerhitze. Eine einsame Tankstelle auf dem Land, Kornfelder, Wind und ferne Berge. Die Zwillinge Robert (Josef Mattes) und Elena (Julia Zange) liegen im Gras und bereiten sich auf Elenas Abiturarbeit in Philosophie vor. 48 Stunden lang sind die sommerliche Wiese, der Wald, ein See ihr Universum. 48 Stunden ist die Tankstelle ihr einziger Kontakt zur Außenwelt. 48 Stunden, sich von Kindheit und der Symbiose der Zwillingswelt zu lösen. Zwillingsspiele, Wetten, Gespräche über Philosophie. Je mehr sie kämpfen, um voneinander loszukommen, desto mehr zieht es sie in ihre gemeinsame Welt. Als das Wochenende vorbei ist, die Sonne wieder über der Tankstelle aufgeht, ist nichts mehr so, wie es vorher gewesen war. Ein Film über das Wesen der Zeit von Philip Gröning. Eine Philip Gröning Filmproduktion im Auftrag von BR (Federführung), WDR (Redaktion: Barbara Buhl) und ARTE, gefördert von der Film und Medienstiftung NRW.

Vorstellung: Mittwoch, 04.07.2018, 20.30 Uhr, Gloria Palast, anschl. Q&A mit Regisseur Philip Gröning

Text-Quelle: ots (WDR Presse und Information)
Bilder-Quelle: WDR (genaueres untern Bild)

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