Merkel und Seehofer – Kommentar –

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Es gibt in der Politik manchmal Grenzen, die in Krisenzeiten verschwimmen, etwa die zwischen wichtig und widerlich. Es ist wichtig und durchaus verantwortungsvoll, den Streit über die künftige Asylpolitik, der in Berlin die Union und die gesamte große Koalition an den Rand des Scheiterns bringt, auszutragen – auch Positionen zu benennen, ohne elegant ein Kompromiss-Ass aus dem Ärmel zu ziehen, wenn die harte Kontroverse dramatisch aus dem Ruder zu laufen droht und sich zuspitzt. Widerlich wird die politische Debatte dann aber, wenn sie von Egoismen und Machtspielen überlagert wird und wenn der Streit über die Sache zum individuellen Begleichen offener Rechnungen missbraucht wird.

Quelle: ots
Kommentar von Joachim Volk (Stuttgarter Nachrichten)

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