20.07.2018 bis 30.05.2019

MILLIARDEN EURO: Google will gegen Rekordstrafe Einspruch einlegen

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Die Europäische Kommission hat gegen Google eine Strafe von 4,34 Milliarden Euro im Zusammenhang mit dem Betriebssystem Android verhängt. Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager sagte am Mittwoch, der US-Konzern habe gegen EU-Regeln verstoßen, weil er mit unzulässigen Methoden Smartphone-Hersteller dazu gebracht habe, Such- und Browser-Apps von Google auf den Geräten zu installieren, die sie verkauften.

Dies sei eine Bedingung für Lizenzen für Googles App-Store gewesen und Google habe große Hersteller dafür bezahlt, nur seine Suche-App zu installieren. «Unternehmen müssen mit ihren Leistungen konkurrieren», sagte Vestager. Sie müssten sich an Wettbewerbsregeln halten, die für Konsumenten und offene Märkte bevorzugten, und Wettbewerb nicht behindern.

Google kündigte an, in Berufung zu gehen und argumentierte, den Wettbewerb nicht behindert zu haben, sondern das Gegenteil gemacht zu haben. «Android hat für jeden mehr Auswahl geschaffen, nicht weniger», sagte der Unternehmenssprecher Al Verney.

Die EU-Strafe ist die größte, die jemals wegen Wettbewerbsverstößen verhängt worden ist. Die Entscheidung folgt auf eine Untersuchung, die mindestens drei Jahre ging. In einer vorläufigen Entscheidung vom April 2016 waren die Aufseher zu dem Schluss gekommen, dass Google in den meisten europäischen Ländern bei lizenzierbaren Betriebssystemen für mobile Geräte mehr als 90 Prozent Marktanteil habe und dies ausnutze, indem der Konzern Hersteller zwinge, seine Apps zu installieren und verhindere, dass sie abgewandelte Versionen von Android verkauften, einem quelloffenen Betriebssystem.

Im Juni 2017 hatte die EU gegen Google eine Strafe über 2,42 Milliarden Euro verhängt, weil der Suchmaschinenbetreiber bei Suchergebnissen seine Webseite mit Einkaufsangeboten bevorzugte. Der US-Konzern legte dagegen Widerspruch ein. ….

Bild-, Text-und Video-Quelle: youtube.com (User: welt)

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