03.08.18 bis 30.06.19

Hohe Mathematik-Auszeichnung für Peter Scholze aus Deutschland

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Peter Scholze ist mit der auch als Nobelpreis der Mathematik bezeichneten Fields-Medaille ausgezeichnet worden. Der 30-jährige Wissenschaftler aus Bonn erhielt die Auszeichnung beim Internationalen Mathematikerkongress in Rio de Janeiro.

Scholze forscht zur sogenannten arithmetischen Geometrie und schafft Verbindungen zwischen verschiedenen Gebieten der Mathematik. Das hilft Fachleuten, Probleme in einem Bereich mit Ansätzen aus einem anderen zu lösen.

Nach der schulischen Ausbildung in Berlin wechselte der gebürtige Dresdner an die Bonner Universität. Dort schloss er das Studium schneller als vorgesehen ab und wurde mit 24 Jahren zum damals jüngsten Professor Deutschlands.

Seine Forschung gilt als weltweit bahnbrechend und richtungsweisend. Für seine Arbeit hat Scholze schon zahlreiche Auszeichnungen bekommen, darunter den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und den Fermat-Preis der Universität Toulouse.

Die Fields-Medaille geht auf den Mathematiker John Charles Fields zurück. Die Internationale Mathematische Union verleiht sie seit 1936 alle vier Jahre an bis zu vier herausragende Mathematiker unter 40 Jahren. Sie ist mit einem Preisgeld von knapp 10.000 Euro verbunden ist.

Scholze ist erst der zweite Deutsche in mehr als 80 Jahren, der die Medaille erhält. Neben ihm wurden auch der in Großbritannien lebende kurdisch-iranische Wissenschaftler Caucher Birkar, der Italiener Alessio Figalli von der ETH Zürich und der Australier Akshay Venkatesh von der US-Universität Stanford mit der Medaille geehrt.

Der bisher einzige deutsche Träger der Fields-Medaille war Gerd Faltings im Jahr 1986. 2014 war auch erstmals eine Frau unter den Preisträgern: die aus dem Iran stammende Harvard-Mathematikerin Maryam Mirzakhani.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) beglückwünschte Scholze. Er sei für viele junge Mathematikerinnen und Mathematiker ein Vorbild. Scholze mache mit seiner Forschungstätigkeit „Deutschland zu einem Anziehungspunkt für wissenschaftliche Talente aus der ganzen Welt“, erklärte die Ministerin. „Dafür danke ich Ihnen sehr.“ ……

Bild-,. Text- und Video-Quelle: youtube.com (User: tagesschau)

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