Fußball: Liga braucht Investoren

Noch keine Stimmen.
Bitte warten...

Kommentar von Gianni Cost

Es ist schon sehr ernüchternd, wie schwach die finanziellen Möglichkeiten der deutschen Bundesliga-Klubs auf dem internationalen Transfermarkt derzeit sind. Es gab kaum spektakuläre Verpflichtungen. Der FC Bayern München als Branchenprimus hat sich komplett bedeckt gehalten – eine Ohrfeige für die anderen sogenannten Spitzenklubs hierzulande, die wahrscheinlich auch in dieser Saison gerade einmal die Rücklichter des Rekordmeisters sehen werden.

International werden die Bayern damit keine großen Heldentaten vollbringen können. Axel Witsel von Borussia Dortmund ist der prominenteste Zugang der Bundesliga, die sich selbst als eine der besten Ligen der Welt feiert – Witsel hat vorher indes nicht in Spanien oder England gespielt: Er kam aus China. Deutschland wird immer mehr zur Ausbildungsliga. Die Stars tummeln sich vor allem in der englischen Premier League, in die Investoren nach Belieben frisches Geld hineinpumpen.

Deutschland wird mehr und mehr abgehängt. Will man das nicht, muss man über die Öffnung des Marktes für Geldgeber reden. Derzeit ist es ein ungleicher Wettbewerb.

Quelle: ots – Kommentar aus Rheinische Post

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.