Möglicher Selbstmord Daniel Küblböcks

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Kommentar von Joachim Volk

Was hat eine Protestaktion gegen Rechtsradikalismus mit einem fast vergessenen Castingshow-Star zu tun, der sich dem Anschein nach das Leben nehmen wollte? Viel mehr, als es scheint. Das Stichwort heißt: Hate Speech, Hassrede. An Stars tobt sich die anonyme Masse aus, genauso wie an anderen Randgruppen.

Sie lyncht diejenigen verbal, die unsere Mediengesellschaft mit produziert: junge Menschen, denen vorgegaukelt wird mithilfe einer Casting-Sendung reich und berühmt werden zu können. Als polarisierender Paradiesvogel in Frauenkleidern bekannt und belächelt, wurde Küblböck an seiner Schauspielschule offenbar gemobbt.

Nach dem tragischen Vorfall auf dem Kreuzfahrtschiff hacken nun die Hater auf den 33-Jährigen ein, also die, die sich nicht zu schade sind, nach einem Unglück Hohn und Spott über das Opfer auszuschütten.

Quelle: ots – Kommentar aus Stuttgarter Nachrichten

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