Fahrer unter Drogen aus dem Verkehr gezogen

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Bremen (ots) – Am Mittwochnachmittag führte die Polizei in Walle eine spezielle Kontrolle zur Drogenerkennung im Straßenverkehr durch. Die speziell geschulten Einsatzkräfte zogen dabei sieben Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln aus dem Verkehr.

In der Bremerhavener Straße kontrollierten die Einsatzkräfte zusammen mit Kollegen des Zolls in der Zeit von 13.30 Uhr bis 18 Uhr die Kraftfahrzeugführer. Bei sieben Fahrern mussten Blutentnahmen durchgeführt werden, da sie unter dem Einfluss von Betäubungsmittel standen. Sie erhielten alle Fahrverbote. In fünf Fällen wurden dazu Drogen in den Autos gefunden. So fanden die Polizisten bei einem niederländischen Autofahrer und seinen drei Insassen Joints, Marihuana und Amphetamine. Der Fahrer stand unter Drogen, ein Drogentest verlief positiv auf THC. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt, der Niederländer musste sich einer Blutentnahme unterziehen und 1000 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen.

Im Kofferraum stellten die Beamten zudem einen verriegelten Tresor sicher. Die weiteren Ermittlungen dazu dauern an. Bei einem Fahrzeugführer aus Polen verlief ein Drogentest ebenfalls positiv. Auch in seinem Wagen wurden die Polizisten fündig: Sie stellten 100 Gramm Marihuana sicher. Der Pole musste sich ebenfalls einer Blutentnahme unterziehen und 1000 Euro Sicherheitsleistung zahlen. In die Verkehrskontrolle geriet auch ein Mann, der bei dem Drogentest sog. Clean-Urin benutzen wollte. Der Schwindel flog auf, der Fahrer wurde positiv auf Rauschgift getestet und musste zum Blut zapfen. Alle sieben Fahrer unter Drogeneinfluss erwartet nun konsequenterweise ein Strafverfahren.

In Bremen ereignen sich pro Jahr durchschnittlich knapp 300 Verkehrsunfälle, bei denen die Verursacher unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen. Zum Erkennen von so genannten Drogenfahrten schult die Polizei Bremen in Theorie und Praxis kontinuierlich die Einsatzkräfte. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Kontrollen für die Sicherheit im Straßenverkehr erforderlich sind. Weitere Kontrollen werden folgen.

Quelle: ots (Polizei Bremen)

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