Polizei: 24 Stunden im Ruhrgebiet

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Bundespolizei nimmt 8 Jugendliche in Gewahrsam

Essen – Dortmund (ots) – Innerhalb von nur 24-Stunden konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei an den Bahnhöfen in Essen und Dortmund acht Jugendliche in Gewahrsam nehmen. Teilweise waren diese bereits bei den örtlichen Polizeibehörden als vermisst gemeldet worden. 12. September:

03:05 Uhr: Auf Grund der Nachtzeit wird eine 15-Jährige aus Hamm im Dortmunder Hauptbahnhof überprüft. Da sie keine Ausweisdokumente dabeihat, wird sie zur Wache gebracht. Dort stellt sich heraus, dass sie aus einer Jugendschutzeinrichtung in Hamm ausgerissen war. Sie wurde daraufhin in eine Dortmunder Jungendschutzstelle gebracht.

09:00 Uhr: Bundespolizisten überprüfen eine 16-jährige Hagenerin am Essener Hauptbahnhof. Dabei stellte sich heraus, dass die Jugendliche bei der Hagener Polizei als vermisst gemeldet war. Nach Rücksprache mit der zuständigen Jugendhilfeeinrichtung wurde die 16-Jährige in einen Zug nach Hagen gesetzt.

09:00 Uhr: Im Essener Hauptbahnhof wird ein 16-jähriger Iserlohner überprüft. Auch er ist bei der Polizei im Märkischen Kreis als vermisst gemeldet. Nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen wird sein Rücktransport nach Iserlohn organisiert.

09:25 Uhr: Bundespolizisten überprüften eine weitere 16-Jährige im Essener Hauptbahnhof. Wie sich herausstellt war die Jugendliche aus einer Wohngruppe in Bottrop angängig. Einsatzkräfte brachten sie daraufhin zurück.

11:15 Uhr: Bundespolizisten treffen eine 16-Jährige aus Simmern im Dortmunder Hauptbahnhof an. Bei der Überprüfung der Jugendlichen stellt sich heraus, dass sie bei der Polizei in Simmer als Vermisst gemeldet ist. Nach Rücksprache mit den dortigen Behörden und dem Jungendamt, darf sie ihren Weg alleine fortsetzen.
21:44 Uhr: Wegen eines Ladendiebstahls in einer Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof wird ein 14-jähriger Essener durch die Bundespolizei überprüft. Dabei stellt sich heraus, dass auch er durch seine Mutter als vermisst gemeldet wurde. Nach Rücksprache mit ihr, holt sie ihren „Sprössling“ ab.

13. September

00:45 Uhr: Im Essener Hauptbahnhof überprüfen Bundespolizisten ein 17-jährige Gelsenkirchenerin, weil sie zuvor mehrere Reisende und Bahnmitarbeiter belästigt und beleidigt haben sollte. Ermittlungen ergeben, dass sie bei der Gelsenkirchener Polizei als „abgängige Jugendliche“ zur Fahndung ausgeschrieben war. Sie wurde daraufhin in eine Essener Jugendschutzeinrichtung eingeliefert.

00:45 Uhr: Ebenfalls im Essener Hauptbahnhof wird ein Jugendliche aus Bottrop überprüft. Auch die 16-Jährige ist von zu Hause abgängig und wird in Gewahrsam genommen. Nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen wird sie nach Bottrop zurückgebracht.

Quelle: ots (Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund)

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