Lieferengpässe bei E-Bussen gefährden Luftreinhaltepläne

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Engpässe bei Herstellern von Elektro-Bussen und Nachrüstern für Diesel-Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr gefährden die Luftreinhaltepläne deutscher Kommunen. „Eine Nachrüstung sämtlicher Busse bis Januar 2019 wird auf Grund der noch laufenden Ausschreibungen nicht möglich sein“, heißt es etwa bei der Bezirksregierung Düsseldorf.

Der Chef der Düsseldorfer Rheinbahn, Michael Clausecker, sagte unserer Redaktion: „Verträge haben wir bisher noch nicht abgeschlossen“. Der Markt sei erst in der Entwicklung. Die Lieferzeit für E-Busse betrage zurzeit neun bis zwölf Monate. „Es gibt zwar eine Reihe von Anbietern, aber nicht alle E-Busse funktionieren zuverlässig.“ Rund 20 Prozent der Abgasbelastung einer Großstadt stammen aus dem Busverkehr.

„Die Rheinbahn leistet von allen geplanten Maßnahmen den weit überwiegenden Beitrag zum Luftreinhalteplan“, sagte Clausecker. Der Rheinbahn-Chef zeigte sich trotz der Probleme zuversichtlich, die Stickoxidemissionen der städtischen Busflotte wie geplant bis 2020 von 100 Tonnen auf 14 Tonnen zu senken. Insgesamt sollen 155 Busse nachgerüstet und 89 vorzeitig ausgetauscht werden. Von 2023 an will die Rheinbahn dann nur noch E-Busse kaufen.

Quelle: ots (Rheinische Post)

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