„Juden in der AfD“

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Kommentar
Beatrix von Storch aus dem Vorstand der AfD hätte gegen Muslime in ihrer Partei nichts einzuwenden. Sie müssen nur das sein, was Frau von Storch unter „integriert“ versteht: Es gebe ja, sagt sie, „liberale Muslime, die unter Polizeischutz stehen“. Also: Die Gesinnung muss stimmen, verfolgt müssen sie sein und natürlich gegen „Islamisierung“.

So ähnlich ist es wohl auch mit den „Juden in der AfD“: Sie müssen nur die Shoah für einen „Vogelschiss“ halten, schon sind sie integriert. Am besten lehnen sie auch noch die „Judaisierung des Abendlandes“ ab. So geht Religionsfreiheit in einer fremdenfeindlichen Partei. Auch unter Muslimen und Juden gibt es wohl Leute, die an diesen Wahnsinn glauben. Aber das heißt nur, dass es dem Judentum und dem Islam nicht besser geht als dem „christlichen Abendland“.

Quelle: ots – Kommentar aus Frankfurter Rundschau

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