Umweltschutz: Nicht das letzte Wort

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Seit Jahren kämpfen Umweltschützer und Politiker um die Einrichtung eines neuen Meeresschutzgebietes im Weddell-Meer. Die Chancen standen nicht schlecht, nachdem die EU sich beim Treffen der zuständigen Kommission dafür starkgemacht hatte und vor zwei Jahren bereits ein Schutzgebiet im Ross-Meer eingerichtet worden war.

Doch die Pläne wurden blockiert – von Russland, China und Norwegen. Bleibt nur zu hoffen, das diese Entscheidung im nächsten Jahr revidiert wird, wenn das Thema erneut aufgerufen werden wird. Die ökonomischen Interessen, die Ausbeutung der Ressourcen unter den wegschmelzenden Eismassen zu forcieren, ist groß – das zeigt sich ja auch an der Arktis, wo es unter anderem um Erdöl und Erze geht. Sie dürfen nicht das letzte Wort haben.

Quelle: ots (Frankfurter Rundschau)

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