Kurzes Rentenhoch

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Da sage noch einer, Deutschland behandele seine Senioren schlecht: 2019 steigen die Renten erneut um über drei Prozent. Und das hat, anders als sonst oft in der Rentenpolitik, nichts mit Geschenken an eine wachsende Wählergruppe zu tun, sondern gehorcht der Logik der Rentenformel. Danach folgt auf ein Jahr mit ordentlichen Lohnerhöhungen eins mit ordentlichem Rentenplus.

Ein verdienter Zuwachs also. Doch sollten sich davon weder Rentner noch Politik täuschen lassen: Die fetten Jahre gehen vorbei. Wenn die Babyboomer in Ruhestand gehen, die selbst zu wenig Kinder bekommen haben, wird sich das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern dramatisch verschlechtern – und auch das geht in die Formel ein.

Keinem wird die Rente gekürzt, doch die Zuwächse werden bescheiden ausfallen, wenn es überhaupt welche gibt. Das liegt auch daran, dass die große Koalition den Spielraum der Rentenkasse in der Zukunft beschränkt hat, etwa durch die kontraproduktive Rente mit 63 und die Mütterrente, insofern sie aus Beitragsmitteln finanziert wird. Eine wichtige Aufgabe für die Rentenkommission, das zu korrigieren.

Quelle: ots – Kommentar aus Rheinische Post

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