Kategorien
Anzeige


24.04.19 bis 30.04.20
Bundespolizei intensiviert Fahndung an der Grenze zu Frankreich und Luxemburg
24. April 2019 Deutschland
Noch keine Stimmen.
Bitte warten...

Am 24. April führte die Bundespolizeidirektion Koblenz gemeinsam mit der Bundesbereitschaftspolizei eine weiträumige Fahndung im Grenzraum zu Frankreich und Luxemburg durch.

Anlässlich dieser Schwerpunktmaßnahmen setzte die Direktion Bundesbereitschaftspolizei rund 280 Beamte aus den Standorten Hünfeld, Sankt Augustin und Bad Bergzabern ein. Die Bundespolizei verfolgt damit das Ziel, die unerlaubte Einreise und Schleusungskriminalität auf der westmediterranen Migrationsroute zu bekämpfen.

Die westmediterrane Route ist im bisherigen Jahr weiterhin der zugangsstärkste Migrationsweg nach Europa. Die westmediterrane Route verläuft über Spanien und Frankreich bis nach Deutschland und Skandinavien. Festgestellt werden hier vorzugsweise afghanische Staatsangehörige, neuerdings aber auch vermehrt Menschen aus westafrikanischen Staaten.

Binnenmigration findet statt, weil Migranten eigene Migrationsziele haben, die sich an materiellen Anreizen, verwandtschaftlichen Verhältnissen, der Sprache, den Möglichkeiten zur Aufenthaltsverfestigung oder dem Arbeitsmarkt orientieren.

Das Hauptaugenmerk der Bundespolizei liegt daher in der Fahndung nach Migranten, die unerlaubt in das Bundesgebiet einreisen wollen oder sich dort bereits unerlaubt aufhalten. In diesem Zusammenhang registriert die Bundespolizei nicht nur die Identität der Migranten anhand von Ausweisdokumenten und Fingerabdrücken, sondern hellt auch mögliche Dunkelfelder auf.

Insgesamt vollstreckten mehrere hundert Bundespolizisten einen Haftbefehl wegen Körperverletzung, stellten eine Person mit gleich zwei Fahndungsnotierungen fest und leiteten insgesamt 15 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und das Waffengesetz ein.

„Wir haben mit dieser Fahndungsmaßnahme flexibel und gezielt im Saarland und in Rheinland-Pfalz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gesorgt“, so der Ständige Vertreter des Präsidenten der Bundespolizeidirektion Koblenz, Michael Schuol.

„Wir sind eine Bundespolizei. Daher ist es für die Bundesbereitschaftspolizei eine Selbstverständlichkeit die Bundespolizeidirektion Koblenz bei der Grenzfahndung im Saarland und in Rheinland-Pfalz zu unterstützen“, so der Präsident der Direktion Bundesbereitschaftspolizei, Uwe Sieber.

Die Direktion Bundesbereitschaftspolizei mit Sitz im nordhessischen Fuldatal bei Kassel führt, koordiniert und unterstützt die zehn Bundespolizeiabteilungen. Sie steuert alle Kräftebewegungen, sorgt für eine gleichmäßig hohe Auslastung und für einen effizienten Einsatz der Bundesbereitschaftspolizeikräfte, um den vielfältigen Aufgaben der Bundespolizei gerecht zu werden. Bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben werden die Beamtinnen und Beamte aus den Bundespolizeiabteilungen in ganz Deutschland eingesetzt. Sie sind für alle Bereiche des polizeilichen Aufgabenspektrums ausgebildet und verfügen über ein hohes Maß an Fachkompetenz, Flexibilität und Mobilität.

Bild-Quelle: ots (Direktion Bundesbereitschaftspolizei)

Schreibe einen Kommentar

Du musst eingeloggt um einen Kommentar zu hinterlassen.

Anzeige


Anzeige

Anzeige
* *