FDP warnt vor Klimafolgen der Ackerland-Verlagerung in die Dritte Welt

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Das Ackerland in Deutschland ist seit der Wiedervereinigung um 451.000 Hektar geschrumpft. Das geht nach einem Bericht der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ aus der Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der FDP hervor. Im selben Zeitraum sei die Ackerfläche in Afrika um 68 Millionen Hektar gewachsen. Nach Einschätzung der FDP steckt dahinter eine fatale Entwicklung für das Weltklima.

„Die Agrarindustrie in den Dritte-Welt-Staaten ist der größte Zerstörer des Waldes“, sagte FDP-Entwicklungsexperte Christoph Hoffmann. Halte die Abholzung zur Nahrungsmittelerzeugung in diesem Umfang an, sei der Klimawandel nicht mehr zu stoppen; zunehmende Dürren und Ernteausfälle wären die Folge. Hoffmann sprach von einem „Teufelskreis“. Als Konsequenz müssten in der EU Ernährungsschutzgebiete ausgewiesen werden, um den Druck für weitere Abholzungen in Afrika, Asien und Südamerika zu nehmen.

Quelle: ots (Rheinische Post)

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