Kühnert wirft AfD „erbärmliche Doppelmoral“ vor

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Der Bundesvorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos, Kevin Kühnert, hat der AfD im Umgang mit dem österreichischen Video-Skandal „erbärmliche Doppelmoral“ vorgeworfen. „Erst hat die AfD die Echtheit des Strache-Videos geleugnet, dann erklärten sie, es handele sich nur um einen Einzelfall. Jetzt heißt es, andere Politiker würden ein solches Verhalten ja auch an den Tag legen“, sagte Kühnert.

„Der Umgang der AfD mit dem Skandal ihrer österreichischen Verbündeten offenbart eine erbärmliche Doppelmoral“, so der Juso-Chef. Es zeige sich einmal mehr: Rechtspopulisten seien käuflich.

Zur AfD sagte Kühnert: „Spätestens seit den Enthüllungen um die dubiosen Russland-Verbindungen des AfD-Abgeordneten Markus Frohnmaier und die illegalen Parteispenden an Parteichef Jörg Meuthen und Europakandidat Guido Reil ist klar: Die selbsternannte Alternative ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft, nicht für das Parlament.“ Rechtspopulisten würden für ein bisschen Macht offenkundig sogar ihre Großmütter verkaufen, so der Juso-Chef.

Quelle: ots (Rheinische Post)

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