Bremer CDU-Vize Jens Eckhoff kritisiert den Klimakurs seiner Partei

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Der Vize-Landesvorsitzende der Bremer CDU, Jens Eckhoff, hat deutliche Kritik am Klimakurs seiner Partei geübt und die CDU zu schnellerem Handeln aufgefordert. „Wir brauchen jetzt radikale Veränderungen in der Klima- und Umweltpolitik“, schrieb er in einem Gastbeitrag für den WESER-KURIER. „Wenn die CDU weiter schläft, wird sie der Wind des Klimawandels aus dem Kanzleramt fegen.“

Nach Fukushima 2011 und der ausgerufenen Energiewende habe es die Hoffnung gegeben, dass die CDU sich auf ihre Wurzeln der ökologisch-sozialen Marktwirtschaft besinnt, schreibt Eckhoff, der von 2003 bis 2006 Umweltsenator in Bremen war. „Der Netzausbau kam nicht voran, Offshore-Wind wurde gedeckelt, obwohl Kostenneutralität erreicht wurde, energetische Optimierung von Gebäuden blieb stecken, Smart-Meter sind die Ausnahme und weder E-Mobilität noch Wasserstoff sind bisher eine wirkliche Alternative zum Verbrennungsmotor.“ Spätestens nach der Wahl 2017 sei die Energiewende endgültig liegen geblieben, moniert der CDU-Politiker.

Quelle: ots (Weser-Kurier)

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