18.06.19 bis 30.06.20

DFB-Vize Frymuth: „Schwierig, Spielbetrieb in allen Bereichen aufrechtzuerhalten“

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Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbands Niederrhein, ist entsetzt über die abermalige Eskalation der Gewalt auf Amateur-Fußballplätzen. „Wir verfolgen diese Entwicklung in den unteren Klassen mit großer Sorge. Es geht um den Schutz der Schiedsrichter, die einige offenbar als Freiwild empfinden“, sagt Peter Frymuth, Vize-Präsident des DFB.

„Dieser Vorfall sollte alle sensibilisiert haben, sich nun endlich gegen diese Entwicklung zu stellen. Schiedsrichter sind nicht der Gegner. Sie verdienen Respekt. Wenn wir darauf keine Antwort finden, wird es schwierig, den Spielbetrieb in allen Bereichen aufrechtzuerhalten. Es werden sich dann schlicht keine Schiedsrichter mehr finden.“

In der Partie zwischen dem TuS Asterlagen (Duisburg) und dem Büdericher SV (Wesel) um den Aufstieg in die Kreisliga A war es zu einem Eklat gekommen. Beim Stand von 3:0 hatte Schiedsrichter Samet Alpaydin einen zweiten Asterlager Spieler des Feldes verwiesen, daraufhin eskalierte die Situation vollends. Der Unparteiische und sein Assistent wurden angegriffen und mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Quelle: ots (Rheinische Post)

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