EU-Kommissar Oettinger setzt bei Weber-Blockade auf starken Kommissars-Posten und EZB-Spitze für Deutschland

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EU-Kommissar Günther Oettinger pocht bei den Verhandlungen über die EU-Top-Posten auf EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber (CSU) als Kommissionspräsident und setzt im Falle der Ablehnung auf einen Ausgleich für Deutschland durch einen aufgewerteten Kommissionsposten und einen Wechsel von Bundesbank-Chef Jens Weidmann an die Spitze der EZB. „Für den Gipfel am Sonntag gilt, dass die gesamte EVP Manfred Weber unterstützt.

Erst wenn Weber wegen der Blockade von einer zu großen Zahl von Mitgliedstaaten nicht durchsetzbar ist, müssen wir über andere Lösungen nachdenken“, sagte Oettinger der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Sonntag). Dann brauche Deutschland einen starken Kommissar, der zum Beispiel für Forschung, Industrie und Wirtschaft zuständig sei. „Und dann stellt sich die Frage, ob Jens Weidmann eine Chance hat, EZB-Präsident zu werden.“ Oettinger: „Jens Weidmann wäre ein guter EZB- Chef.“

Quelle: ots (Rheinische Post)

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