A3: Schwerer Verkehrsunfall mit fünf Beteiligten

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Erlangen – Ein schwerer Verkehrsunfall führte zu erheblichen Behinderungen im sonntäglichen Reiseverkehr auf der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg. Die Autobahn musste in dieser Fahrtrichtung für längere Zeit komplett gesperrt werden.

Nach einem Verkehrsunfall im Bereich der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried kam es zu einem Rückstau. Dieser reichte bis auf Höhe der Einfahrtsspur der Raststätte Steigerwald zurück. Vermutlich übersah ein 53-jähriger aus Hessen das Stauende und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf dieses zu. Um einen Aufprall zu verhindern versuchte er mit seinem Kleinwagen auszuweichen, touchierte aber drei weitere im Stau wartende Pkw bevor er mit Wucht in einen Sattelzug prallte.

Der Verursacher wurde schwer verletzt und kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Zunächst konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden, was sich aber zum Glück bei den folgenden Untersuchungen nicht bestätigte. In einem der weiteren Fahrzeuge war eine Hochschwangere als Beifahrerin. Die Frau wurde vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger hinzugezogen. Drei der Pkw und der Sattelzug wurden so erheblich beschädigt, dass zur Bergung Abschleppdienste notwendig waren. Während der Dauer der Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahn kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Fahrbahn in Richtung Würzburg musste komplett gesperrt und der Verkehr von der Autobahnmeisterei Geiselwind an der Anschlussstelle Höchstadt-Nord ausgeleitet werden. Auch auf den Ausweichstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Temperaturen stiegen rasch auf über 30 Grad und ca. 2000 – 3000 Autos konnten über mehrere Stunden nicht vor und zurück. Die Versorgung der im Stau wartenden mit Getränken übernahm umgehend das Bayerische Rote Kreuz. Nach ca. drei Stunden gelang es zumindest die im Stau zwischen Höchstadt-Nord und der Rastanlage Steigerwald wartenden Autofahrer über die Rastanlage zu lotsen und ihnen die Weiterfahrt zu ermöglichen. Erst nach fünf Stunden konnte aber die Sperrung der Fahrbahn aufgehoben werden.

Neben der Verkehrspolizei Erlangen und dem Bayerische Rote Kreuz waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Höchstadt, Mühlhausen und Baiersdorf, eingesetzt.

Quelle: ots (Polizeipräsidium Mittelfranken)

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