Vorstandschef der Deutschen Post hat Sympathien für CO2-Steuer von 100 Euro pro Tonne

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Frank Appel, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post DHL, fordert die Einführung einer Steuer auf das klimaschädliche Gas Kohlendioxid (CO2). Appel sagte: „Wir brauchen in Europa oder in allen Industriestaaten eine CO2-Steuer, die berechenbar langfristig steigt.

Dann können sich Konsumenten und Unternehmen in ihrem Verhalten anpassen und gezielt in Anlagen investieren, die den Ausstoß von CO2 begrenzen.“ Auf die Frage, ob er eine Steuer von 100 Euro pro Tonne CO2 für richtig halte, sagte Appel zwar, er wolle sich „nicht festlegen“, ergänzte aber: „Etwa diese Größenordnung einer CO2-Steuer könnte es laut einer Studie mittelfristig lohnend machen, Kerosin und andere Treibstoffe künstlich mit regenerativer Energie zu erzeugen.

Dann hätten wir in der Zukunft einen perfekten Kreislauf: Die gleiche Menge CO2, die beim Betrieb eines Autos oder Flugzeugs ausgestoßen wird, wird bei der Produktion des Treibstoffes der Atmosphäre wieder entnommen.“ Als Chef des größten europäischen Logistikkonzerns glaube er nicht, dass Klimaschutz der Wirtschaft schade: „Wir werden grüneres Wachstum haben, aber nicht weniger. Weniger Wachstum wäre ja nur zu erwarten, wenn Menschen verboten wird, bestimmte Waren zu kaufen oder irgendwohin zu reisen.“

Quelle: ots (Rheinische Post)

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