Trittin kritisiert deutsche Untätigkeit gegenüber China im Fall Hongkong

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Der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin hat die Untätigkeit der deutschen Regierung gegenüber China im Fall Hongkong kritisiert. „Die internationale Reaktion zeigt die Hilflosigkeit Europas. In Hongkong werden Menschen- und Bürgerrechte beschnitten und die Bundesregierung übt sich in Zurückhaltung. Dabei kann sich die Bundesregierung diese Leisetreterei nicht leisten“, sagte Trittin.

Denn der nächste EU-China-Gipfel findet in Deutschland statt. Die Bundeskanzlerin müsse der chinesischen Führung klar machen: wenn China gewaltsam in den Konflikt eingreife, platze der Gipfel. „China muss den Grundsatz ,Ein Land, zwei Systeme‘ achten, wenn es weiter an Handel mit Europa interessiert ist“, forderte Trittin. China habe wie Europa ein Interesse an regelbasiertem Welthandel statt des US-Handelskriegs. „Hierzu gehört ein Weiterbestehen des Sonderstatus von Hongkong, seinem Freihafen und der Sonderzoll-Zone.“

Quelle: ots (Rheinische Post)

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