Unions-Mittelständler Linnemann fordert Verjüngung der CDU-Spitze

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Unions-Mittelständler Linnemann fordert Verjüngung der CDU-Spitze „Zeichen setzen, wenn von der Leyen Vizeposten freigibt“ – Vorstoß für Begrenzung der Kanzler-Amtszeit Berlin. Union-Mittelständler Carsten Linnemann hat sich für ein „Signal der Erneuerung“ an der Spitze der CDU ausgesprochen. „Die Partei braucht frischen Wind und muss jünger werden. Da erwarten die Mitglieder Zeichen, wenn der Platz von Ursula von der Leyen als stellvertretende Parteichefin neu besetzt wird“, sagte der 42-jährige Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU/CSU (MIT).

Von der Leyen (60) macht auf dem Bundesparteitag der Christdemokraten im November in Leipzig den Vizeposten frei, weil sie zur EU-Kommissionspräsidentin gewählt worden ist. Die MIT diskutiert auf ihrem Bundeskongress an diesem Wochenende in Kassel außerdem über eine Begrenzung der Bundeskanzler-Amtszeit. Die Amtsdauer sollte zwei Wahlperioden und damit acht Jahre nicht übersteigen, fordert der Landesverband Baden-Württemberg.

Diese Forderung soll auch dem CDU-Bundesparteitag zur Abstimmung vorgelegt werden. Zur Begründung heißt es, dass lange Amtszeiten zwar zu Stabilität und Verlässlichkeit führten. Andererseits werten die Antragsteller die wachsende Politikverdrossenheit als Hinweis auf ein offenkundiges „Gefühl“ im Land, wonach derzeit die „Machtstrukturen relativ unbeeinflussbar“ seien und die „Interessen der Bevölkerung nicht ausreichend berücksichtigt“ würden.

Quelle: ots (Neue Osnabrücker Zeitung)

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