ANGST VOR NEUEM REGEN: Venedig fürchtet mehr Hochwasser

17.1.19 bis 30.11.20

Nach den verheerenden Überschwemmungen in Venedig in dieser Woche gibt es weiter keine Entwarnung. Am Samstag durften Touristen und Einwohner zwar wieder auf den Markusplatz, doch auch sie mussten dort durch mehr als knöcheltiefes Wasser warten. Am Mittag wurde ein Pegelstand von 1,10 Metern über dem Meeresniveau gemessen. Der könnte sich am Wochenende noch weiter erhöhen, denn der Wetterbericht für Sonntag war noch deutlich schlechter. Meteorologen rechneten damit, dass starker Wind bei Flut das Wasser weiter in die Lagunenstadt drücken könnte.

Am vergangenen Dienstag war ein Pegelstand von 1,87 Metern gemessen worden, der höchste seit 1966. Weite Teile der Lagunenstadt wurden dadurch überschwemmt und Kulturgüter beschädigt. Und am Freitag gab es wieder dramatisches Hochwasser mit einem Pegelstand von 1,54 Metern. Der besonders tief liegende Markusplatz musste geschlossen werden. Am Samstag stand das Wasser dort rund 20 Zentimeter hoch. Um Solidarität mit den Venezianern zu zeigen, kamen unter anderem der italienische Nationaltorhüter Gianluigi Donnarumma und Trainer Gianluca Vialli auf den Markusplatz.

Bürgermeister Luigi Brugnaro sagte den Zeitungen «Gazzettino» und «Messaggero», er rechne damit, dass sich der Schaden durch das Hochwasser auf mindestens eine Milliarde Euro belaufen werde. Einen endgültigen Überblick könne man sich erst verschaffen, wenn Venedig wieder trocken sei. Brugnaro kündigte einen Notfallfonds an, der Familien mit bis zu 5000 Euro und Unternehmen mit bis zu 20 000 Euro helfen solle, um die Schäden zu beheben. Wer besonders schwer betroffen sei, könne damit rechnen, dass die öffentliche Hand bis zu 70 Prozent der Kosten übernehme, sagte der Bürgermeister.

Am Donnerstag hatte die Regierung in Rom den Notstand für Venedig ausgerufen und 20 Millionen Euro für die Reparatur der schlimmsten Schäden freigegeben.

Das auf einer Reihe kleiner Inseln erbaute Venedig gilt nicht nur als besonders gefährdet durch den Klimawandel, es sinkt auch seit Jahren immer weiter ab. Heute ist der Meeresspiegel in Venedig nach amtlichen Daten zehn Zentimeter höher, als er vor 50 Jahren war. Das Hochwasser hat vor allem Ärger über die seit Jahren geplante, aber immer wieder verzögerte Flutsperre vor der Küste geschürt. Das Projekt namens Moses besteht aus beweglichen Barrieren unter dem Meeresspiegel, die bei Hochwasser angehoben werden können. Das Projekt hat jedoch den Kostenrahmen gesprengt und wird von Korruptionsskandalen überschattet. Umweltschützer warnen zudem, dass es das empfindliche Ökosystem der Lagune schädigen könne.…

Bild-, Text-und Video-Quelle: youtube.com (User: welt)


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