Osnabrücker Bischof Bode zu Missbrauchsaufarbeitung: Hat keinen Sinn, die Wahrheit zu umgehen

04.03.21 bis 28,03,22

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode setzt im Zusammenhang mit der historischen Aufarbeitung von Missbrauch im Bistum Osnabrück auf Transparenz. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Bode: „Es hat keinen Sinn, die Wahrheit in irgendeiner Weise zu umgehen. Da brauchen wir uns nichts vorzumachen, das kann nur schiefgehen.“ Der Bischof erklärte, er wolle im Zuge dessen Verantwortliche so weit wie möglich benennen.

Bode fügte hinzu: „Man kann aber auch nicht nur von seinen Vorgängern reden.“ Er sei seit 25 Jahren Bischof, zuvor fünf Jahre Weihbischof in der Personalkonferenz in Paderborn gewesen – „auch meine Amtszeit wird Teil dieser Aufarbeitung sein“. Er erwarte jedoch nicht, dass neue Zusammenhänge aufgedeckt werden könnten, die für ihn selbst problematisch sein könnten: „Ich sehe momentan nicht, was das sein könnte.“ Bode kündigte an, dass die historische Aufarbeitung von Missbrauch im Bistum innerhalb der nächsten Wochen beginnen solle. Man neige zu einer Beauftragung externer Wissenschaftler. Der Bischof erklärte, er wünsche sich, dass in zwei Jahren Ergebnisse vorliegen.

Teyt-Quelle: ots (Neue Osnabrücker Zeitung)

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