Handwerkspräsident Wollseifer fordert Corona-Ampel und zielgenaue Wirtschaftshilfen

22.02.21 bis 28.02.22

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, hält Corona-Selbsttests für ein wichtiges Instrument, „um breite Öffnungen zu ermöglichen“. „Die Schnell- und Selbsttests sind unsere große Hoffnung. Sie sollten millionenfach rausgegeben werden“, sagte Wollseifer im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Wenn Handwerker beim Kunden einen negativen Selbsttest vorlegen könnten, „würde das die Kunden sehr beruhigen und Aufträge sichern“.

Der Handwerkspräsident drängt auf eine „Zukunftsperspektive für unsere Betriebe“. Er erwartet beim nächsten Bund-Länder-Treffen am 3. März „eine Öffnungsstrategie, die nicht länger allein die Inzidenzen zum einzigen Maßstab für Öffnungen macht“. „Man muss auch andere Faktoren anschauen: Es muss auch eine Rolle spielen, wie weit man mit den Impfungen ist und ob es lokal begrenzte Infektionscluster gibt, wie viele Schnelltests zur Verfügung stehen.“

Das Handwerk wünsche sich „eine bundesweite Corona-Ampel, an der man genau ablesen kann, unter welchen Voraussetzungen und Hygienebedingungen welche Betriebe wieder öffnen können“. „Wir wissen auch, dass wegen des dynamischen Pandemieverlaufs nicht jetzt schon konkrete Daten festgelegt werden können, aber an feste Kriterien kann man das schon knüpfen“, sagte Wollseifer.

Text-Quelle: ots (Neue Osnabrücker Zeitung)
Bild: M.T.Schunck

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