Linke-Chefin Katja Kipping: Partei muss künftig anders mit ihren Vorsitzenden umgehen

01.02.21 bis 28.02.22

Vor ihrem Abschied von der Parteispitze hat die Linke-Politikerin Katja Kipping ihre Partei dazu aufgerufen, künftig anders mit ihren Vorsitzenden umzugehen. „Unsere Partei hat zur Instanz der Vorsitzenden ein widersprüchliches Verhältnis. Einerseits sollen die Vorsitzenden möglichst gar nichts entscheiden, geschweige denn den Fraktionen etwas vorschreiben. Andererseits ist die allgemeine Erwartung, dass Vorsitzende alle Probleme lösen“, sagte Kipping.

Wenn irgendetwas schief gehe, neigten einige dazu, allen Unmut vorwurfsvoll an die Parteispitze zu adressieren, so Kipping. „Bernd Riexinger und ich haben gelernt, das nicht persönlich zu nehmen. Für die Zukunft empfehle ich der Partei aber um ihrer selbst willen einen anderen Umgang“, sagte Kipping. Sie und Riexinger werden beim Bundesparteitag am Wochenende nach mehr als acht Jahren nicht erneut antreten. Favoritinnen für ihre Nachfolge sind die thüringische Linksfraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow und ihre Amtskollegin aus Hessen, Janine Wissler.

Text-Quelle: ots (nd.DerTag / nd.DieWoche)

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