Dehoga-Chefin Hartges: „Ausrichtung am Inzidenzwert muss aufgegeben werden

03.03.21 bis 30.03.22

Die Gastronomie- und Hotellerie-Branche erwartet vom Bund-Länder-Treffen am Mittwoch eine Öffnungsperspektive. „Wir fordern einen klaren Fahrplan, mit dem Restaurants und Hotels noch vor Ostern wieder öffnen können“, sagte Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) dem Tagesspiegel. Dafür müsse man von den bisherigen Kriterien abrücken.

„Die ausschließliche Ausrichtung am Inzidenzwert muss aufgegeben werden und andere vom RKI empfohlene Messwerte berücksichtigt werden“, so Hartges. Es brauche eine Balance zwischen gesundheitspolitisch Notwendigem und dem, was der Wirtschaft noch zugemutet werden kann. „Die Politik muss jetzt dringend ihre Hausaufgaben machen und aus den drei Bausteinen Impfen, Schnelltests und digitaler Aufrüstung der Gesundheitsämter ein Konzept entwickeln, das Öffnungen erlaubt und gesellschaftliches Leben ermöglicht.“

Am Mittwoch berät Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Vor allem der Handel wirbt für Lockerungen ab dem 8. März. Hartges sieht keinen Grund, weshalb für Gastronomie und Hotellerie anders verfahren werden sollte. „Wir fordern Gleichbehandlung mit anderen Branchen ein“, sagte sie weiter. „. Wir sind immer die ersten und es kann nicht sein, dass wir auch die letzten sind, die wieder öffnen dürfen.“

Text-Quelle: ots (Der Tagesspiegel)

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