Hauptzollamt Münster stellt 1.560 Cannabis-Stecklinge sicher

04.03.21 bis 30.03.22

Produktion von etwa 45 Kilogramm Marihuana verhindert

Gronau – Bei der Routinekontrolle eines PKW auf der B54 bei Gronau stellten Beamtinnen und Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Hauptzollamtes Münster kürzlich 15 Kartons mit insgesamt 1.560 Cannabis-Stecklingen sicher. Den Fahrer des Wagens erwartet jetzt ein Strafverfahren.

 

04.03.21 bis 30.03.22
Bild-Quelle: ots (Zollamt Münster)

Der Zoll kontrolliert regelmäßig Kraftfahrzeuge, die aus den Niederlanden nach Deutschland kommen. Bei einer dieser Kontrollen fiel den Zöllnerinnen und Zöllnern des Hauptzollamtes Münster in der vergangenen Woche ein Minivan mit Gütersloher Kennzeichen auf, aus dem ein starker Marihuana-Geruch kam. Sie durchsuchten daraufhin das Fahrzeug und fanden 15 Kartons, die jeweils gut 100 Cannabis-Stecklinge enthielten. Aus THC-haltigem Cannabis können die Rauschgifte Marihuana und Haschisch erzeugt werden.

Die Zollbeamtinnen und -beamten zogen die Stecklinge aus dem Verkehr und ließen sie vernichten. Aus den erwachsenen Pflanzen hätten ungefähr 45 Kilogramm Marihuana gewonnen werden können.

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Die Cannabis-Pflanzen selbst enthielten zwar noch keine psychogenen Substanzen, dennoch ist ihr Besitz nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten. Der Fahrer des Wagens gab an, vom Inhalt der Kartons nichts gewusst zu haben und nur als Kurier tätig geworden zu sein. Trotzdem muss sich der 24-Jährige aus dem Kreis Paderborn jetzt in einem Strafverfahren verantworten.

Bild- und Text-Quelle: ots (Hauptzollamt Münster)

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