NRW-SPD-Chef kritisiert „Alleingang“ der Landesregierung bei der Quarantäne

09.09.21 bis 30.09.22

NRW-SPD-Chef Thomas Kutschaty wirft NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) einen Alleingang bei den Quarantäneregeln für Schülerinnen und Schüler vor. „Was Herr Laumann und Frau Gebauer bei den Ländern nicht durchgesetzt bekommen haben, macht die Landesregierung jetzt wieder im Alleingang“, sagte er der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Die Landesregierung hatte erklärt, dass in NRW künftig in der Regel nur noch infizierte Schüler in Quarantäne geschickt werden sollen. Kutschaty weiter: „Wofür gibt es solche Länderrunden, wenn sich die Landesregierung dann doch nicht an die Beschlüsse hält? Und warum hat NRW dem Beschluss überhaupt zugestimmt? Kein Wort der Erklärung dafür. Stattdessen eine Pressemitteilung, in der Gesundheitsminister Laumann auch noch behauptet, die vereinbarten Beschlüsse umzusetzen. Das verstehe, wer will. Ich tue es jedenfalls nicht.“

Nun komme es darauf an, im Falle einer Corona-Infektion eines Kindes die anderen Kinder fortan jeden Tag einzeln zu testen. „Daran darf es jetzt kein Vorbei geben. Ich hoffe, die Landesregierung hat schon alles dafür vorbereitet“, so Kutschaty.

Text-Quelle: ots (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

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