CDU-Politikerin Karin Prien geht hart mit eigener Partei ins Gericht

03.10,.21 bs 30.10.22

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) sieht ihre Partei in einer schweren Lage. „Wir sind eine Partei in Unruhe und im Umbruch“, sagte sie dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Seit Angela Merkels Rückzug vom Parteivorsitz im Jahr 2018 habe man die Nachfolgefrage nicht richtig gelöst und „viel zu lange eine destruktive Nabelschau betrieben“. Es gebe einen ganzen Berg ungelöster inhaltlicher Fragen und Probleme.

„Wir haben kein Sensorium mehr dafür, was in der Mitte der Gesellschaft gedacht wird“, sagte Prien. „Wenn wir das nicht vernachlässigt hätten, wäre uns diese Niederlage vielleicht erspart geblieben.“ Auch würden die Christdemokraten oftmals „nur noch als die Verhinderer und die Verzögerer“ gelten, als diejenigen, die etwas nicht wollen. „Natürlich wissen wir, warum wir beispielsweise keine neuen Schulden machen wollen. Aber wir verzichten zu oft darauf, unsere Positionen überzeugend zu begründen“, kritisierte Prien. Man müsse fleißiger werden.

Text-Quelle: ots (Der Tagesspiegel)

Klara Seats 049

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